Shampoos ohne Silikone, Sulfate & Parabene

Alle Shampoos die wir empfehlen enthalten keine Silikone, Sulfate, Parabene, PEGs und Polyquaternium. Unter den Produkten erzählen wir dir dann mehr über Silikone, Sulfate sowie Parabene und erklären dir auch, welche schädlichen Ersatzstoffe die Shampoo-Hersteller gerne verwenden wenn auf der Packung „ohne“ steht.

Khadi Shampoo Rose Hair Repair
Khadi Rose Hair Repair Shampoo
  • Strapaziertes Haar
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Ohne Alkohol
  • Vegan
Annemarie Börlind: Mildes Shampoo
Annemarie Börlind Mildes Shampoo
  • "Sehr gut" Öko-Test
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Alkohol
  • Vegan
Weleda Haar Hafer Aufbau-Shampoo
Weleda Haar Hafer Aufbau-Shampoo
  • Strapaziertes Haar
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Vegan
LOGONA PUR Shampoo Duschgel
LOGONA PUR Shampoo Duschgel
  • Shampoo & Duschgel
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Vegan
myrto-naturalcosmetics - Bio-Shampoo Ultra mild Free
myrto-naturalcosmetics - Bio-Shampoo Ultra mild Free
  • Sensible Kopfhaut
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Ohne Alkohol
  • Vegan
Aubrey Organics: Blue Camomile Hydrating Haarshampoo
Aubrey Organics: Blue Camomile Hydrating Haarshampoo
  • Glanz Shampoo
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Vegan
Khadi Nussgras Shampoo
Khadi Nussgras Shampoo
  • Bei fettiger Kopfhaut
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Ohne Alkohol
  • Vegan
Burt's Bees Baby Bee Shampoo and Waschgel
Burt's Bees Baby Bee Shampoo and Waschgel
  • Babyshampoo
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Alkohol
Aubrey Organics: Men´s Stock Ginseng-Biotin Shampoo
Aubrey Organics: Men´s Stock Ginseng-Biotin Shampoo
  • Feines Haar
  • Fördert Glanz & Fülle
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium

Anti-Schuppen-Shampoos ohne Silikone

organicum Shampoo gegen trockene Kopfhaut, Schuppen und Haarausfall
organicum shampoo
  • Ohne Palmöl
  • Ohne Silikone
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Vegan
Khadi Neem Anti Schuppen Shampoo
Khadi Neem Anti Schuppen Shampoo

  • Anti-Schuppen Shampoo
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Ohne Alkohol
  • Vegan
myrto-naturalcosmetics - Bio-Wirkstoff Anti-Schuppen-Shampoo
myrto-naturalcosmetics - Bio-Wirkstoff Anti-Schuppen-Shampoo
  • Anti-Schuppen Shampoo
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Ohne Alkohol
  • Vegan
Annemarie Börlind Anti-Roos Shampoo
Annemarie Börlind Anti-Roos Shampoo

  • Anti-Schuppen Shampoo
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Alkohol
  • Vegan

Volumen Shampoos ohne Silikone

Khadi Amla Shampoo
Khadi Amla Shampoo
  • Volumen Shampoo
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Vegan
Annemarie Börlind Natural Care Complex Volumen Shampoo
Annemarie Börlind Natural Care Complex Volumen Shampoo

  • Volumen Shampoo
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Alkohol
  • Vegan
myrto-naturalcosmetics - Bio Volumen Haar Conditioner
myrto-naturalcosmetics - Bio Volumen Haar Conditioner
  • Für mehr Volumen
  • Ohne Silikone
  • Ohne Sulfate
  • Ohne Parabene
  • Ohne PEGs
  • Ohne Polyquaternium
  • Ohne Duft- & Farbstoffe
  • Ohne Alkohol
  • Vegan

Was sind Silikone?

Silikone bestehen aus Silizium und Sauerstoff. Bei den Molekülen handelt sich um synthetische Polymere, das sind lange Ketten aus Molekülen, die sich miteinander verbinden. Auf diese Weise entsteht die filmbildende Eigenschaft, von der du weiter untern noch lesen wirst. Die Liste der in Shampoos verwendeten Silikone zeigt, dass viele verschiedene Verbindungen der Moleküle möglich sind. Auf chemische Formeln wollen wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen, da die Wirkung auf Haar und Kopfhaut bei allen Silikonen gleich ist.

Im Alltag begegnen uns Silikone übrigens in vielen unterschiedlichen Bereichen. Im Badezimmer werden sie als Dichtungsmasse und an anderen Stellen im Haus für die Dämmung verwendet, wir finden sie in Schmiermitteln, Kunststoffen, der Medizin und vielem mehr. Auch in anderen Kosmetik- und Körperpflege-Produkten wie Duschgel, Cremes und Salben kommen Silikone zum Einsatz.

wasserlöslich/nicht wasserlöslich

Sind Silikone im Shampoo schädlich?

Rein oberflächlich betrachtet, haben Silikone erstmal eine augenscheinlich positive Wirkung auf deine Haare. Von der Kosmetikindustrie werden sie verwendet um dein Haar kräftig und glanzvoll erscheinen zu lassen. Dies ist die Folge von einem Film aus Silikonen, der sich um deine Haare legt. Aus diesem Grund zählen Silikone übrigens zu den Filmbildnern. Auch Schädigungen wie Spliss werden durch diese Ummantelung unsichtbar (Achtung bei entsprechenden Produkten!). Zusätzlich schützt der Film vor äußeren Einflüssen wie zum Beispiel heißer Luft durch deinen Föhn. Durch Silikone lässt sich das Haar ebenfalls leichter kämmen. Da es sich um Weichmacher handelt, fühlt sich dein Haar außerdem direkt toll an.

Deutlich überwiegen trotzdem die negativen Wirkungen der Silikone. Bei häufiger Anwendung wird der Silikonmantel immer dicker und verhindert die Aufnahme wichtiger Stoffe, die dein Haar pflegen sollen. Dies nennt man Build-up-Effekt. Regenerierende Haarkuren werden dadurch unwirksam. Zusätzlich werden die Haare schwerer und verlieren ihr Volumen. Auch auf der Kopfhaut können sich Silikone ablagern, die Folge sind eine juckende Kopfhaut, Schuppen sowie Haare, die sehr schnell nach der Wäsche wieder fettig aussehen.

Du willst ab jetzt ein Silikonfreies Shampoo verwenden?
Wenn du bisher regelmäßig oder sogar täglich ein Shampoo mit Silikonen verwendet hast, sind deine Haare bereits mit einer dicken Schicht Silikon umgeben und auch auf deiner Kopfhaut sind Poren und Haarfollikel verstopft. Da die meisten Silikone nicht wasserlöslich sind, dauert es nun eine ganze Weile, bis diese wieder vollständig verschwunden sind. Hier solltest du mit ca. 3 Wochen rechnen. In dieser Zeit werden deine Haare matt, stumpf und sehen brüchig aus. Dies liegt daran, dass der durch das Silikon verursachte Glanz verschwindet, pflegende Stoffe aber immer noch nicht aufgenommen werden können. Willst du hier nicht so lange warten, gibt es so genannte Reinigungshampoos, welche extra entwickelt wurden, um Silikonablagerungen schnell zu beseitigen. Du musst dann aber darauf achten, dass keine aggressiven Tenside enthalten sind.

Woran erkenne ich ein Shampoo ohne Silikone?

Bist du auf der Suche nach einem Shampoo ohne Silikone, solltest du dir die Inhaltsstoffe genau ansehen. An den Endungen -cone,  -oxane, -conol und -glycol (nicht immer ein Silikon) kannst du enthaltene Silikone erkennen. Eine Auflistung der einzelnen Substanzen findest du direkt im nächsten Absatz. Wird auf der Verpackung die Angabe „Ohne Silikone“ gemacht, solltest du zusätzlich darauf achten, dass der Ersatzstoff Polyquaternium nicht enthalten ist.

Liste der Silikone

  • Amodimethicone
  • Behenoxy Dimethicone
  • Cetearyl Methicone
  • Cetyl Dimethicone
  • Cyclomethicone
  • Cyclopentasiloxane
  • Dimethicone
  • Dimethicone Copolyo
  • Dimethicone Copolyol/HWP
  • Dimethiconol
  • Guar Hydroxypropyltrimonium chloride (ein modifiziertes Polysaccharid)
  • Hydroxypropyl (ein hydroxylierter Propanrest)
  • Lauryl methicone copolyol
  • Polysiloxane
  • Silicone Quaternium-22
  • Simethicone
  • Stearoxy Dimethicone
  • Stearyl Dimethicone
  • Trideceth-12 (ein PEG-basierter Emulgator)
  • Trimethylsilylamodimethicone

Polyquaternium als Ersatzstoff im silikonfreien Shampoo

Polyquaternium ist eine Ammonium-Verbindung und bei Kosmetik-Herstellern sehr beliebt, da es die gleichen Eigenschaften wie Silikon besitzt. Als polymere Verbindung, besteht Polyquaternium aus langen Molekülketten, die sich miteinander Verbinden und so ebenfalls Filme bilden können. Auf Grund ihrer Stark positiven Ladung (dein Haar besitzt eine negative Ladung) legt es sich noch stärker um dein Haar (und auf die Kopfhaut). Wie bei Silikon selbst, kommt es auch hier zu einem Build-up-Effekt. Der so entstandene Mantel lässt sich noch schwerer wieder loswerden.

Hast du dich schonmal gefragt, woher die grauen Flecken in deinem Handtuch kommen? Auch bei einer Wäsche verschwinden sie nicht vollkommen. Ich denke du hast jetzt eine Ahnung. Das Polyquaternium reagiert beim Waschvorgang mit den Laugen. Hierdurch entsteht eine chemische Verbindung, die Schmutz und Farbe aufsaugt, sich aber auf Grund ihrer Ladung praktisch nicht mehr entfernen lässt.

Ein Shampoo ohne Polyquaternium als Inhaltsstoff zu finden ist glücklicherweise sehr leicht, denn es wird direkt mit seinem Namen und einer folgenden Nummer ausgezeichnet.

Was sind Sulfate?

Kokosfett
Kokosfett: Sodium Coco Sulfat ist natürlich und wird aus Säuren von Kokosfett hergestellt und gilt als eher mild.

Sulfate gehören zu den aggressiven anionischen Tensiden. Die Schwefelsäure-Salze kommen in den verschiedensten Bereichen wie der Medizin, der Landwirtschaft und vielen anderen vor. Sulfate können wir in zwei Gruppen einteilen, nämlich in synthetische und die natürliche. Natürliche Sulfate kommen mehr oder weniger überall vor so auch in unserem Trinkwasser. Synthetische Sulfate werden für die Industrie chemisch produziert.

Übrigens:
Ein Shampoo ohne Salz ist auch immer ein Shampoo ohne Sulfate!

Was bewirken Sulfate im Shampoo?

Sulfate sind als Tensid für die reinigende Wirkung des Shampoos verantwortlich. Außerdem sorgen gerade Sodium Lauryl Sulfate für eine richtig schöne Schaumbildung, sie gehören aber auch zu den aggressivsten Sulfaten und werden von Herstellern am häufigsten verwendet. Alle Sulfate, egal ob synthetisch oder natürlich, tendieren dazu, die Kopfhaut auszutrocknen und Haare können brüchig werden. Gerade SLS und SLeS können Allergien auslösen und wirken stark irritierend. Besonders in Verbindung mit PEGs, die die Kopfhaut durchlässig für allerlei Stoffe machen, können Sulfate über die Kopfhaut aufgenommen werden und sich in deinen Organen ablagern sowie diese langfristig und dauerhaft schädigen.

Hinweis:
Gefärbte oder mit Keratin behandelte Haare können durch die Verwendung von Sulfaten wieder verblassen bzw. wird die Wirkung des Keratins aufgehoben.

Woran erkenne ich ein Shampoo ohne Sulfate?

Sulfate sind leicht als Angabe auf der Verpackung zu erkennen, denn sie enthalten das Wort „Sulfat“ im Namen.

Liste der Sulfate

  • Ammonium Lauryl Sulfat
  • Sodium Laureth Sulfat (SLS)
  • Sodium Lauryl Sulfat (SLeS)
  • MIPA-Laureth Sulfat
  • Sodium Myreth Sulfat
  • Sodium Coco Sulfat

PEGs als Ersatzstoff im sulfatfreien Shampoo

Bei PEGs oder vollständig Polyethylenglycol handelt es sich um ein Tensid. Es wird auch auf Grund seines sehr niedrigen Preises von Shampoo-Herstellern als Ersatzstoff verwendet. Ein weiterer Vorteil für die Kosmetik-Industrie ist, dass sich Polyethylenglycole beliebig modifizieren lassen und je nach Molekül-Länge flüssig oder fest sein können. So kann für verschiedene Kosmetikprodukte wie Shampoo, Salben oder Cremes das jeweils passende PEG produziert werden. Grundstoff für die wasserlösliche Verbindung ist das Erdölderivat Ethylenoxid, dieses Wird im nächsten Schritt durch die Verbindung mit Wasser zu Ethylenglycol, welches du auch als Frostschutzmittel kennst. Nach weiteren Schritten entsteht schließlich das PEG. Durch ihre Wirkung als Emulgatoren verbinden PEGs Wasser mit Fetten und Schmutz, so entsteht die reinigende Wirkung.

PEGs können Rückstände von krebserregendem Dioxan oder genauer 1,4-Dioxan enthalten.

Problematisch sind PEGs auf Grund vieler schädigender Eigenschaften. In erster Linie weichen sie die Zellwände der Haut auf, wodurch sie das Eindringen giftiger und schädigender Substanzen ermöglichen. Sind neben PEGs im Shampoo zum Beispiel auch Sulfate und Parabene enthalten, wird es durch diesen Effekt doppelt schlimm. Aber auch andere giftige Stoffe aus Hairstyling-Produkten und der Umwelt (Chlor im Schwimmbad) können so den Weg in deinen Körper finden. Generell gelten PEGs als, giftig, erbgutschädigend und potentiell krebserregend. Da ist der austrocknende Effekt auf die Kopfhaut eher noch Nebensache. Manche PEGs wie Laureth-9 finden auch in der Medizin Verwendung, in diesem Fall als lokales Betäubungsmittel. Der Effekt im Shampoo ist klar: Die Empfindung der Kopfhaut wird gestört und durch die betäubende Wirkung kann zum Beispiel ein Juckreiz verschwinden. Hier wird dann allerdings lediglich das Symptom bekämpft und nicht die Ursache, deshalb solltest du auf diesen Weg verzichten.

PEGs sind leicht auf der Verpackung zu erkennen. In der Regel werden sie als PEG und anschließender Zahl angegeben. Aber auch die Endung –eth weist auf PEGs hin (Ceteareth und Laureth). Alternative Bezeichnungen sind Polyglykol, Polysorbate und Copolyol. Das bekannteste PEG ist Sodium Laureth Sulfat.

Warum Shampoo ohne Parabene?

Bei Parabenen handelt es sich um ein Konservierungsmittel, das sehr wirksam gegen Pilze und Bakterien ist. Übrigens werden Parabene sogar in Lebensmittel wie Knabberzeugs, Nahrungsergänzungsmitteln und Fleischerzeugnissen zur Konservierung verwendet. Als Inhaltsstoff in Shampoos und Kosmetika werden sie von der Haut aufgenommen und stören so den Hormonhaushalt auf Grund ihrer Ähnlichkeit mit Östrogen. Dieser Effekt wird bei gleichzeitiger Verwendung von PEGs noch verstärkt, da diese wie oben schon geschrieben die Haut für andere Stoffe durchlässiger machen.

Parabene wirken als Kontaktallergen auf den Körper und stehen im verdacht auf Auslösung von Brustkrebs.
Alternative Bezeichnungen:
Parahydroxybenzoate, Oxybenzoate, Oxybenoesäure, Hydroxybenzoesäure, Hydroxybenzoat, Metagin, Nipagin, Propagin, Butylparaben, Ethylparaben, Methylparaben, Propylparaben