Milde Shampoos gegen juckende und trockene Kopfhaut

Mit einer empfindlichen, juckenden Kopfhaut solltest du generell darauf achten das richtige Shampoo zu verwenden. Ideal ist ein mildes Shampoo ohne Silikone und bestimmte andere Zusatzstoffe. Dabei solltest du tatsächlich auf die Inhaltsstoffe achten und nicht auf ein „Silikonfrei“ oder „Mild“ auf der Verpackung vertrauen. Ersatzstoffe sind oft noch schädlicher als der ursprüngliche Inhaltsstoff. Auch Babyshampoos können übrigens alles andere als mild sein.

Bioturm Shampoo trockene schuppige Kopfhaut

Bioturm Shampoo gegen trockene KopfhautDas Bioturm Shampoo „trockene schuppige Kopfhaut“ habe ich selbst ausprobiert und es hat mich ab der ersten Haarwäsche begeistert. Beim einmassieren macht sich sofort ein Gefühl der Entspannung auf der Kopfhaut bemerkbar und der Juckreiz reduziert sich deutlich. Auch die trockenen Schuppen verschwinden nach und nach, so dass wir dieses rückfettende Shampoo gerne empfehlen.

Über unsere Erfahrung haben wir natürlich einen ausführlichen Bericht geschrieben. Hier kannst du das Shampoo bei Amazon ansehen*.

myrto-naturalcosmetics – Bio-Shampoo Ultra mild Free

Vorderseite einer Flasche myrto naturalcosmetics Ultramild Free ShampooDas Bio-Shampoo Ultra mild Free von myrto* ist einfach Klasse wenn man Probleme mit juckender Kopfhaut hat. Mir hilft es wunderbar und auch Lena ist mit ihren langen Haaren begeistert, sie sind weich und fallen locker mit Volumen. Auch für Betroffene von Neurodermitits und Allergien ist es geeignet, denn es wurde auf potentiell allergieauslösende Inhaltsstoffe verzichtet. Silikone und andere Erdölderivate sind in diesem naturkosmetischen Shampoo natürlich nicht enthalten und die reinigende Wirkung wird durch waschaktive Aminosäuren erzeugt. Die natürlichen Tenside bilden einen feinen Schaum, der trotzdem stabil ist und die Kopfhaut nicht austrocknet, da die Barriereschicht erhalten bleibt. Wir sind mit der Waschkraft dieses Shampoos voll zufrieden (Testbericht), falls sie aber nicht ausreicht, kann mit dem Purifying Shampoo von myrto gemischt werden um sie zu erhöhen. Generell muss jeder hier seine optimale Dosierung finden und gegebenenfalls noch mit Wasser mischen. Auf jeden Fall benötigt wir weniger als gedacht, denn an das Gefühl mit weniger Schaum muss man sich erst gewöhnen und so haben wir am Anfang viel zu viel verwendet. Das ist aber in der Regel bei allen naturkosmetischen Shampoos so.

Tipp: Das Shampoo kann laut myrto auch zur hautschonenden Nassrasur verwendet werden. Unser Test hierzu steht allerdings noch aus.

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Inhaltsstoffe: Wasser, waschaktive Aminosäuren, Zuckertensid, Glycerin (palmölfrei), Meersalz, pflanzlicher Konditionierer, Xanthan, Milchsäure, PCA-Glyceryl-Oleate, antibakterieller Wirkkomplex aus Anis-und Levulinsäure, Weizenprotein

Khadi Ayurvedisches Shampoo Hibiskus

Wer nicht an Naturkosmetik gewöhnt ist, wird mit diesem Shampoo vielleicht am Anfang nicht wirklich klarkommen, aber ein Versuch lohnt sich allemal! Es hilft super gegen juckende Kopfhaut, lindert Reizungen und enthält Zink gegen fettige Schuppen. Auch bei Neurodermitis ist es geeignet. Der pH-Wert von 4,0 ist sehr schonend für die Kopfhaut. Warum sagen wir denn jetzt, man muss sich erst daran gewöhnen? Ganz einfach, der Geruch ist sehr „indisch“ und am Anfang etwas verstörend und mit dem von herkömmlichen Shampoos nicht zu vergleichen. Wer jetzt Angst hat den ganzen Tag nach Kräutern zu riechen, dem können wir aber sagen, dass der Geruch schnell verflogen ist und man im Alltag nichts mehr davon merkt. Direkt während und nach der Haarwäsche bekommt man zuerst das Gefühl, die Haar würden ausgetrocknet wären strohig und quasi nicht kämmbar. Deshalb ist unser Tipp, die Haare erst trockenen zu lassen, denn danach fühlt es sich einfach toll an!

Tipp: Shampoo kalt ausspülen und föhnen führt zu mehr Glanz 🙂

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Inhaltsstoffe: Aqua, Coco Glucoside, Lauryl Glucoside, Sodium PCA, Glycerin, Hibiscus Rosa Sinensis Flower (Hibiskusblüten)**, Hemidesmus Indicus Root Extract (Indischer Sarsaparilla), Butea Monosperma Flower Extract**, Pterocarpus Marsupium Wood Extract, Onosma Hispidum Root Extract**, Aloe Barbadensis Gel (Aloe Vera)**, Glyceryl Oleate, Caprylyl/capryl Glucoside, Sodium Citrate, Citric Acid, Sodium Cocoyl Glutamate, Emblica Officinalis (Amla)**, Acacia Concinna Pod Extract (Shikakai)**, Sapindus Mukurossi Fruit Extract (Reetha)**, Lavender Augustifolia Essential Oil (Lavendel), Oryza Sativa Oil, Xanthan Gum, Almond Protein (Mandelprotein), Hydrolysed Wheat Protein (Weizenprotein), Sodium Levulinate, Potassium Sorbate, Zinc PCA, Azadirachta Indica Oil, Geraniol*, Limonene*, Linalool* | *kontrolliert biologischer Anbau **naturreine ätherische Öle

Mildes Shampoo: Ohne Silikone!

Silikone sind in den meisten Shampoos enthalten. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen für eine tolle Optik und einen schönen Glanz vom Haar. Warum solltest du also auf ein silikonfreies Shampoo umsteigen? Neben dem optischen Effekt sorgen die vielen Silikonschichten, die sich mit der Zeit um das Haar legen auch dafür, dass das Haar unter dieser Schicht beginnt auszutrockenen. Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe können kaum noch aufgenommen werden. Auch die Kopfhaut wird so geschädigt und trocknet aus.

Da vielen Verbrauchern die schädigende Wirkung von Silikonen bewusst wird, bietet die Industrie nun immer mehr silikonfreie Shampoos an. Häufig wird hier Polyquaternium als Ersatzstoff verwendet. Auch nicht besser, eher im Gegenteil. Auch Polyquaternium ist filmbildend und soll sogar noch stärker haften. In ein mildes Shampoo gehören also weder Silikone noch Polyquaternium. Der große Vorteil für dich als Konsument ist aber, dass Polyquaternium auch immer so genannt und auf der Verpackung angegeben wird.

Welche Tenside sind verträglich?

Aggressive Tenside sollten nicht in einem milden Shampoo enthalten sein. Dies betrifft in erster Linie Tenside auf Sulfat-Basis. Zuckertenside sind wesentlich milder und besser für eine empfindliche Kopfhaut geeignet. Wenn du Tenside absolut nicht verträgst, gibt es auch Shampoos, die komplett darauf verzichten. Diese besitzen aber auch eine deutlich reduzierte Reinigungswirkung.

Welche Konservierungsstoffe darf ein mildes Shampoo enthalten?

Jedes Shampoo enthält Konservierungsstoffe. In einem milden Shampoo haben Parabene und Halogene allerdings nichts zu suchen.

Parabene sind ein wirksames Mittel gegen Bakterien und Pilze, greifen aber auch in den menschlichen Hormon-Haushalt ein. Einige Menschen reagieren allergisch auf diese Stoffe.

Halogen-Verbindungen wie Nitrosamine und Formaldehydabspalter können ebenfalls Allergien auslösen. Sie reagieren mit dem Gewebe der Kopfhaut, in dem sie sich anlagern, es schädigen oder sogar zersetzen.

Natürlich gibt es auch unbedenkliche Konservierungsstoffe, die oft in Bio-Shampoos und Naturkosmetik verwendet werden. Alkohol gehört dazu, trocknet die Kopfhaut jedoch auch aus, hier musst du abwägen und eventuell auf die enthaltene Menge achten. Andere Alternativen sind ätherische Öle, Glycerin Fettsäureester, Milchsäureester und Vitamin E.

Was ist mit Duft- und Farbstoffen?

Beide können Allergien auslösen. Wir persönlich nutzen lieber Shampoos ohne Duft- und Farbstoffe, aber es gibt auch sehr gute milde Shampoos in denen sie enthalten sind. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er darauf verzichten will.

Mildes Shampoo enthält keine PEGs

Polyethylenglykole machen Haut durchlässig für Schadstoffe. Aber sie sind zum Glück gut auf der Verpackungsangabe zu erkennen und werden durch PEG und eine Zahl angezeigt.

Fazit:
Die Liste der schädlichen Zusatzstoffe ist ganz schön lang und oft verstecken sich entsprechende Substanzen hinter vielen verschiedenen Namen, so dass es schwer ist hier den Überblick zu behalten. Ich muss gestehen, ich war oft überfordert und dachte es nicht möglich ein ganz und gar unbedenkliches Produkt zu finden.