Kokosöl gegen trockene & juckende Kopfhaut

Kokosöl gegen trockene & juckende Kopfhaut

Kokosöl oder Kokosnussöl hat schon vor ein paar Jahren Einzug in viele Küchen erhalten. Immer mehr wird dabei bewusst, dass eher als Fett zu bezeichnende Öl auch bei Haut- und Haarproblemen Linderung verschaffen kann. Wie Kokosöl bei trockener und juckender Kopfhaut helfen kann, wollen wir in diesem Beitrag zeigen.

Wie beruhigt Kokosöl die gereizte Kopfhaut?

Gleich mehrere Inhaltsstoffe sorgen für den pflegenden Effekt für deine empfindliche Kopfhaut. Kokosöl wirkt antibakteriell und auch antifugal und hilft somit bei Pilzinfektionen wie auch Entzündungen der Kopfhaut. Fettige Schuppen und Juckreiz verschwinden. Hierfür sind vor allem die enthaltenen gesättigten Fettsäuren Palmitin, Laurin und Myristin verantwortlich.

Außerdem sind im Kokosöl wichtige Mineralien und Spurenelemente enthalten, die für ein gesundes Haarwachstum sorgen. Hierzu zählen Kalium, Natrium und Eisen. Gerade Eisen sorgt dafür, dass wichtige Nährstoffe besser mit dem Blut an die Haarwurzeln transportiert werden können. Auf diese Weise soll Kokosöl sogar gegen Haarausfall helfen. Wenn euch im Detail interessiert, was Kokosöl für die Haare tun kann, empfehlen wir euch der verlinkten Seite einen Besuch abzustatten.

Gegen welche Kopfhautprobleme hilft Kokosöl

Wie schon angedeutet, wirkt Kokosöl gegen verschiedene Probleme, die zu juckender und trockener Kopfhaut führen können. Diese sind:

Diese Ursachen können zu brennender, entzündeter und trockener Kopfhaut führen. Häufig bringen sie noch weitere unangenehme Begleiterscheinungen wie fettige Kopfhaut und Schuppen sowie eine generell gereizte Kopfhaut mit sich.

Da es sich teilweise um ernsthafte Hauterkrankungen handelt empfehlen wir natürlich immer die Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Kokosöl Anwendung für die Kopfhaut

Aus Kokosöl lässt sich problemlos und im Handumdrehen eine Maske oder Haarkur herstellen. Hierfür kannst du das Kokosöl pur verwenden, oder du verwendest es als Trägeröl und mischst es einem ätherischen Öl wie zum Beispiel Teebaumöl. Hier solltest du auf das richtige Verhältnis achten. Ratsam ist die Verwendung von 10 Teilen Kokosöl und einem Teil des ätherischen Öls.

Anwendung von Kokosöl auf der KopfhautWährend das Auftragen auf die Haare am besten mit einem Pinsel funktioniert, sollte das Öl in die Kopfhaut eher einmassiert werden. Dies fördert die Durchblutung der Kopfhaut zusätzlich und die Wirkstoffe können so besser aufgenommen werden. Wir empfehlen die Anwendung abends, so kann das Kokosöl über Nacht einwirken und seine Wirkung optimal entfalten. Auf jeden Fall sollte die Einwirkzeit mindestens 30 Minuten betragen und das Öl anschließend mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden. Bei der Anwendung über Nacht kann ein Handtuch um die Haare gewickelt werden. Dies schützt zum einen das Kissen und fördert zum anderen durch die Wärme die Durchblutung. Die Behandlung sollte wöchentlich wiederholt werden.

Welches Kokosöl ist am besten für die Kopfhaut geeignet

Solltest du bereits ein Kokosöl zu Hause haben, weil du es zum Kochen verwendest, kannst du natürlich einfach dieses verwenden. Falls du es erst kaufen musst, empfehlen wir ein kaltgepresstes, natives Bio-Kokosöl. Dieses bekommst du am preisgünstigsten wenn du es einfach online bestellst.

Kokosöl Shampoo selbst herstellen oder kaufen

Ein Kokosöl Shampoo kannst du online kaufen. Oder du stellst es einfach selbst her. Hierfür eignet sich Kernseife oder ein neutrales Shampoo wie zum Beispiel das myrto Bio Shampoo Ultra mild free, welches wir auf Grund unserer guten Erfahrungen selbst gerne verwenden. Um die Wirkung der waschaktiven Substanzen im Shampoo zu behalten, sollte das Verhältnis deutlich zu Gunsten des Shampoos ausfallen und in etwa 10 zu 1 betragen.

Tipp: Damit sich das Kokosöl leichter mit dem Shampoo vermischt, kannst du es etwas erwärmen, bis es flüssig wird. Dies geschieht rech schnell, erhitze das Öl also nicht zu stark.

Quellen