Juckende Kopfhaut im Sommer? Das kannst du tun!

Juckende Kopfhaut im SommerWer generell Probleme mit juckender Kopfhaut hat, kennt es vermutlich: Im Sommer ist das Problem häufig wesentlich schlimmer als im Winter. Es gibt aber auch Menschen, die nur im Sommer unter dem lästigen Kopfjucken leiden. Warum das so ist und was du speziell gegen den Juckreiz im Sommer tun kannst, erfährst du in diesem Artikel. 

Warum juckt die Kopfhaut im Sommer?

Im Grunde sind es die üblichen Ursachen, die auch im Sommer zu dem Kopfjucken führen. Einige treten in dieser Jahreszeit allerdings verstärkt auf und auf wieder andere kannst du selbst Einfluss nehmen.

  • Hitze und Sonneneinstrahlung: Beide können die Haut austrocknen und zu Irritationen führen. Hast du zusätzlich wenig oder besonders dünne Haare, kann es sogar zu Sonnenbrand kommen. Aber Achtung: Das Tragen von Hüten als Sonnenschutz kann durch mechanische Reize das Jucken noch verschlimmern.
  • Klimaanlagen: Draußen ist es heiß und du bist glücklich über die Klimaanlage im Auto oder Büro? Wie auch durch die kalte Luft im Winter kann die Kopfhaut austrocknen. Ein Juckreiz ist vorprogrammiert.
  • Schweiß: Im Sommer schwitzen wir mehr, für unsere Kopfhaut ist das gleich doppelt schlecht. Schweiß bietet Bakterien einen Nährboden und auch das Salz kann die Kopfhaut reizen. Wollen wir uns jetzt unter der Dusche abkühlen und waschen uns vielleicht sogar noch mit einem aggressiven Anti-Schuppen-Shampoo die Haare, tun wir unserer Kopfhaut nichts Gutes.
  • Chlor: Sommerzeit ist Freibadzeit! Leider können Zusätze wie Chlor im Wasser unserer Kopfhaut schaden. Die Lösung: Entweder eine Badekappe oder den Kopf über Wasser lassen.
  • Zu wenig Flüssigkeit: Trinken ist essentiell für unsere Gesundheit. Wird zu wenig getrunken, leiden Haare und Haut zuerst. Deshalb sollte gerade im Sommer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Das kannst du gegen den Juckreiz im Sommer tun

Falls du dich in den obigen Ursachen wiedergefunden hast, weisst du bereits, wie dem Juckreiz wirksam entgegen treten kannst. Natürlich kannst du auch im Sommer zu den bewährten Hausmitteln greifen. Falls du lieber ein richtiges Produkt für deine juckende Kopfhaut möchtest können auch diese Mittel helfen. Oder du probierst es mit der Kopfhautkur von myrto die wir selbst getestet haben.

  • Richtige Haarpflege: Die richtige Haarpflege ist essentiell, denn sie wirkt sich immer auch auf die Kopfhaut aus. Besonders wichtig: Nutze ein mildes Shampoo! Wähle dabei nach Möglichkeit eines ohne Silikone und Parabene. Auf den verlinkten Artikeln bekommst du viele Vorschläge für tolle und hochwertige Shampoos.
  • Styling-Produkte: Hier gilt die Faustregel „weniger ist mehr“. Verwende so wenig Styling-Produkte wie möglich. Haarspray und Gel enthalten Substanzen die nicht gut für deine Kopfhaut sind. Außerdem können Sie die Poren der Haut verkleben und so die Fettproduktion anregen. Zusätzlich schwitzt es sich unter einer Schicht von Haarspray gleich doppelt gut. Ein weiterer Nachteil: Solche Produkte lassen sich nur schwer wieder auswaschen und verleiten zu der Verwendung von aggressiven Shampoos.
  • Nicht Föhnen: Hitze ist nicht gut. Weder für die Kopfhaut noch für die Haare. Kommt man im Winter morgens häufig nicht um den Föhn herum wenn es schnell zur Arbeit gehen muss, empfehlen wir zumindest im Sommer darauf zu verzichten.
  • Nicht Kratzen: Kratzen fördert Hautirritationen zusätzlich. Kurzfristig mag es zwar ein erleichterndes Gefühl geben, langfristig wird das Kopfjucken jedoch verstärkt.
  • Spezielle Kopfhautpflege: Zusätzlich zu dem Abstellen der Ursachen und dem schonenden Umgang mit deiner Kopfhaut, kannst du spezielle Mittel verwenden, die gegen das Jucken helfen.

Fazit

Die juckende Kopfhaut im Sommer unterscheidet sich kaum von der Problematik in anderen Jahreszeiten. Es gibt jedoch einige Umstände, die den Juckreiz verstärken können. Mit ein wenig Achtsamkeit und der richtigen Kopfhautpflege bekommst du das Problem in den meisten Fällen wieder in den Griff. Stelle aber sicher, dass der Juckreiz nicht durch eine Krankheit wie zum Beispiel Neurodermitis ausgelöst wird. Ist das der Fall, bleibt dir der gang zum Arzt nicht erspart.