Manuka Honig für Haar- und Kopfhautpflege

Manuka Honig für Haar- und Kopfhautpflege

Honig schmeckt nicht nur super lecker, er tut auch unseren Haaren und der Kopfhaut gut! Das liegt an den vielen hochwertigen Bestandteilen wie Antioxidanzien, Enzymen und Glukose. Was Honig alles kann und wie ihr ihn zu einer wohltuenden Haarkur verarbeitet erfahrt ihr im folgenden.

Wie wirkt Honig auf Haar und Kopfhaut?

Honig enthält bekanntlich viel Zucker, deshalb verwenden wir ihn gerne zum Süßen unserer Speisen. Da Zucker aber auch für die Haut super ist, findet er als so genanntes Sugaring mittlerweile sogar bei der Haarentfernung seine Anwendung. Auf die Kopfhaut wirkt Zucker feuchtigkeitsspendend, er ist damit das ideale Hausmittel gegen trockene Kopfhaut.

Honig kann aber noch wesentlich mehr:

  • er macht das Haar weich und geschmeidig
  • er enthält natürliche Antioxidanzien diese Fangen freie Radikale und schützen so die Haarwurzeln
  • er wirkt antibakteriell und sorgt so für eine bakterienfreie Kopfhaut ohne Juckreiz, Infektionen und Schuppen

Kann man mit Honig die Haare aufhellen?

Honig enthält ein Enzym namens Glukose-Oxidase. Dieses Enzym produziert Wasserstoff-peroxid welches schonend die Haare aufhellt. Besonders geeignet sind die Honig-Haarmasken also für Blondes Haar, oder zumindest Haar, das heller werden soll. Dabei kommt Honig natürlich ganz ohne aggressive Bleichmittel aus.

Was ist das besondere an Manuka Honig?

Wie am Titel des Beitrags bereits zu erkennen empfehlen wir Manuka Honig. Aber was ist nun das besondere daran? Manuka Honig kommt aus Neuseeland und dem Norden Australiens. Dort wird er von den Bienen aus dem Blütennektar der Neuseelandmyrte oder Südseemyrte gewonnen. Die botanische Bezeichnung für dieses Gewächs ist übrigens Leptospermum scoparium.

Das Honig auf Grund seines Zuckergehaltes antibakteriell wirkt haben wir bereits erwähnt, Manuka Honig im speziellen enthält allerdings Methylglyoxal kurz MGO. Da dieser Stoff im Nektar noch nicht enthalten ist, wird davon ausgegangen, dass Dihydroxyaceton, welches Bestandteil des Manuka-Baumes ist, in MGO umgewandelt wird. MGO hat eine stark antibakterielle Wirkung, so dass Manuka Honig in dieser Hinsicht noch stärker wirkt.

Manuka Honig wird aus diesem Grund häufig bei verschiedenen Hauterkrankungen eingesetzt:

  • Verbrennungen
  • Mykosen
  • Wunden und Abschürfungen
  • Akne, Ekzeme und Neurodermitis
  • Gerstenkörner
  • und als Anti-Aging-Mittel

Hier kannst du dich eingehender über Manuka Honig und die Haut informieren.

Eine Haarkur aus Honig selbst herstellen

Haarkur aus HonigAus Honig kannst du leicht eine Haarkur selbst herstellen. Ein schnelles Rezept findest du hier. Du kannst natürlich auch gut weitere Hausmittel zusammen mit Honig verwenden. Besonders gut eignen sich:

  • Zweibeln
  • Avokados
  • Olivenöl
  • Zimt
  • Zitrone
  • Kokosöl

Vermische einfach die Zutaten deiner Wahl mit 3 Esslöffeln Honig. Dabei solltest du darauf achten, dass der Honiganteil etwa 50 Prozent der Haarmaske ausmacht. Anschließend wird die Kur auf der Kopfhaut verteilt und anschließend gut einmassiert. Das fördert zusätzlich die Durchblutung und sorgt so für eine bessere Aufnahme der Wirkstoffe, über die Blutbahn können sie anschließend dahin transportiert werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Die Haarkur kann für 2 bis 3 Stunden in die Kopfhaut einziehen und sollte anschließend mit einem milden Shampoo ausgespült werden. Gegebenenfalls kann ein Handtuch um den Kopf gewickelt werden, dieses wärmt und fördert so die Durchblutung außerdem werden Kissen und Kleidung vor dem Honig geschützt.

Fazit

Honig hat fast jeder zu Hause in der Küche und kann so schnell eine Kur selbst herstellen, wenn das Kopfjucken nicht mehr auszuhalten ist. Honig enthält Enzyme, Antioxidanzien und Glukose, welche die Kopfhaut pflegen und entzündungshemmend wirken, auch Bakterien werden zuverlässig abgetötet. Wer eine noch bessere Wirksamkeit möchte, sollte einmal Manuka Honig aus Neuseeland probieren, dieser enthält Methylglyoxal und ist deshalb besonders bei Problemen der Kopfhaut geeignet.

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Südseemyrte

https://de.wikipedia.org/wiki/Methylglyoxal