Juckende Kopfhaut nach Haarverlängerung?

Juckende Kopfhaut durch ExtensionsEines gleich vorweg: Wird die Haarverlängerung richtig und mit Sorgfalt durchgeführt gibt es in der Regel keinen Juckreiz. Trotzdem kann es unter Umständen zu Reizungen der Kopfhaut kommen. Damit beim Setzen der Extensions nichts schief geht, lässt man sich am besten von einem Haarverlängerungsspezialisten beraten. In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die Arten der Haarverlängerung werfen und erklären, wie es zum lästigen Kopfjucken kommen kann.

Welche Methoden der Haarverlängerung gibt es?

Ist die Entscheidung für eine Haarverlängerung gefallen, gibt es verschiedene Methoden, die in Frage kommen. Welche am Ende zum Einsatz kommt hängt auch vom Ziel der Extensions ab. Die Tape-In-Methode eignet sich zum Beispiel sowohl für die Haarverlängerung, als auch für die Verdichtung des Eigenhaars.

Micro- und Nanoring

Die Micro- und die Nanoring-Methode sind sich sehr ähnlich. Mittels eines kleinen Ringes, der bei der Microring-Methode noch etwas größer ist, werden Eigenhaar und Extensions miteinander verbunden. Vorteil dieser Methoden ist, dass sie sich relativ leicht durchführen lassen. Außerdem sind die Extensions schnell wieder entfernbar, so lassen sich zum Beispiel auch farbige Strähnen für einen bestimmten Anlass mit dieser Methode gut anbringen. Da die Ringe aus Metall sehr hart sind, kann es gegebenenfalls zu Juckreiz kommen, wenn sich diese zu nah an der Kopfhaut befinden. Außerdem müssen Kontaktallergien gegen das verwendete Metall ausgeschlossen werden.

Keratin Bonding

Keratin kommt in unseren Haaren vor, daher gilt diese Variante der Haarverlängerung als am natürlichsten. Bei Keratin handelt es sich um ein Protein, das – hocherhitzt – klebende Eigenschaften aufweist. Bei der Anbringung der Extension ist es wichtig, dass diese von einem Spezialisten mit entsprechenden Fachkenntnissen durchgeführt. Auch die Verwendung hochwertiger Gerätschaften muss gewährleistet sein. Extensions die mit dieser Methode angebracht werden, halten bis zu 6 Monate. Allerdings kann es bei falscher Durchführungen zu Entzündungen der Haarwurzeln kommen. Juckende Kopfhaut und im schlimmsten Fall sogar Haarverlust können die Folge sein.

Tape-In-Extensions

Tape-In-Extensions werden in die vorhandenen Haare geklebt. Damit sind sie relativ leicht verwendbar. Nach der Tragezeit von ca. 8 Wochen können die Tapes außerdem aufbereitet und erneut genutzt werden. Die Tapes sind zwar relativ weich, dafür aber 4 cm breit, was unter Umständen einen Juckreiz auslösen kann. Auf jeden Fall sollten die Tapes alle 4 Wochen auf ihren Sitz von einer Friseurin kontrolliert werden.

Fazit

Es gibt verschiedene Arten von Extensions. Neben der maximalen Haltbarkeit unterscheiden sich diese auch durch ihren Verwendungszweck. So können Microringe kurzfristig in verschiedenen Farben für Partys und Festivals verwendet werden, während sich Tape-Ins vor allem auch für die Haarverdichtung eignen. Werden Haarverlängerungen sorgfältig und fachgerecht durchgeführt brauch man auch keine Angst vor einer Reizung der Kopfhaut haben. Trotzdem kann es je nach verwendeter Methode mehr oder weniger häufig zu juckender Kopfhaut kommen. Wir raten in jedem Fall dazu, sich in einem Extensionshop beraten zu lassen. Die geschulten Mitarbeiter wissen ganz genau welche Extensions zu den eigenen Haaren und Bedürfnissen passen. Außerdem bekommt man direkt Tipps für die richtige Pflege, so dass sich ein Juckreiz von Anfang an vermeiden lässt.