Birkenhaarwasser gegen gereizte Kopfhaut – Erfahrungsbericht

Birkenhaarwasser gegen gereizte Kopfhaut – Erfahrungsbericht

Birkenhaarwasser soll ja gegen allerlei Kopfhautprobleme gut sein. Man liest nicht nur von Linderung bei Juckreiz, Schuppen und fettigen Haaren, sogar gegen Haarausfall soll es helfen. Ich habe aus diesem Grund schon vor langer Zeit versucht meinem Kopfjucken mit Birkenhaarwasser zu Leibe zu rücken. Nicht zuletzt muss ich sagen, fand ich es auch auf Grund des niedrigen Preises sehr attraktiv.

Meine Erfahrungen

Mein Birkenhaarwasser TestEigentlich lässt sich meine Erfahrung mit dem Birkenwasser in wenigen Worten zusammenfassen: Es hat nicht geholfen. Weder fettige Schuppen noch Juckreiz sind verschwunden. Ich muss dazu sagen, dass es sich um ein sehr günstiges Produkt aus der Drogerie handelte. Neben dem eigentlichen Birkenextrakt waren noch einige weitere Zusatzstoffe (zum Beispiel PEG) enthalten, die ich mir heute nicht mehr auf die Kopfhaut massieren würde.

Getestet habe ich das Produkt durchaus eine Weile, trotzdem ist auch nach längerer Zeit kein Effekt bemerkbar gewesen. Birkenhaarwasser gibt es übrigens in zwei Ausprägung einmal mit Fett und einmal ohne Fett. Da ich eine schnell fettende Kopfhaut habe, handelt es sich bei meinem Produkt um die Variante ohne Fett.

Gibt es auch Bio Birkenhaarwasser?

Es gibt tatsächlich naturkosmetisches Birkenhaarwasser von PureNature*, hier ist allerdings der Preisvorteil nicht mehr gegeben. Eventuell werde ich es in Zukunft noch einmal testen und berichten. Momentan stehen auf meiner Liste aber viele andere Produkte die ich gerne ausprobieren möchte. Gegebenenfalls werde ich den Artikel hier natürlich aktualisieren.

Kann man Birkenhaarwasser selber herstellen?

Birke: Stamm mit Blatt
Aus dem Birkenblatt oder dem Saft des Stammes kann selbst ein Haarwasser hergestellt werden.

Für Birkenhaarwasser wird direkt der Saft einer Birke verwendet, wir empfehlen dir lieber die Blätter zu verwenden, da bei der anderen Methode der Baum stark in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Du verwendest hierfür gut 500g Birkenblätter für einen Liter Wasser dies lässt du einmal kurz aufkochen und siebst die Blätter anschließend ab. Den abgekühlten Sud kannst du nun als Spülung verwenden oder du verwendest es nach dem Haarewaschen wie ein normales Haarwasser und massierst es ein. Ein Ausspülen ist nicht notwendig.

Hast du eine große Birke im Garten kannst du diese von März bis Anfang Mai „anzapfen“ und so richtigen Birkensaft gewinnen. Dies solltest du aber in jedem Fall nur bei eigenen Bäumen tun, da es verboten ist die Bäume anderer Leute hierfür zu verwenden und auch ein Förster dürfte nicht allzu begeistert sein wenn du seine Bäume anbohrst.

Achte darauf, dass der Stamm in einer höhe von einem Meter mindestens noch 30 cm Durchmesser hat, denn an dieser Stelle musst du ihn anbohren. Das Loch sollte hier bei nicht größer als 5 mm sein. Mit einem kleinen Röhrchen kannst du nun den Saft aus dem Loch gewinnen. Nachdem du maximal 3 Liter gewonnen hast, verschließe das Loch mit Baumharz. Einen höheren Flüssigkeitsverlust kann der Baum nicht gut verkraften.

Der Saft der Birke gärt schnell und ist im Kühlschrank nur wenige Tage haltbar, du kannst ihn aber auch einfrieren. Alternativ mische 3 Teile Birkensaft mit einem Teil Alkohol.

Fazit

Würde ich Birkenhaarwasser weiterempfehlen? Nein, gegen meine juckende Kopfhaut und Schuppen hat es nicht geholfen. Das Haarwasser selbst herzustellen wäre mir zu aufwendig. Wenn du es dennoch ausprobieren möchtest, verwende das Bio Birkenhaarwasser ohne schädliche Zusatzstoffe*.